Tumbling towards Time

Tumbling towards Time

Wieder im Zug. Vergitterte Fenster, Schaffner oder Gefängniswärter. Kurz darauf bricht die Nacht mit donnerndem Schlag über das Abteil.

Wie wenig ich doch manchmal weiß, dämmert es mir, als ich hellwach die vorderen Reihen beobachte, in denen Menschen verzweifelt in den Schlaf zu kommen versuchen. Plötzlich hält der Zug, um wenige Minuten später einen entgegenkommenden unter lautem Getöse passieren zu lassen. Alle wach, aber die Augen bleiben krampfhaft geschlossen. Bis morgens Türen und Augen wieder aufgehen und alle im Halbschlaf ins nächste Gefängnis namens Alltag trotten.

Aber wo gehe ich hin? Zu dem Bahnhof, an dem (ich) einst meine Müdigkeit aussetzte.


Again on the train. Barred windows, ticket collectors or prison guards. Shortly after, the night falls over the compartment roaring thunderously.

How little I know sometimes, it begins to dawn on me as I am watching the front rows wide-awake, where people desperately seek to fall asleep. Suddenly the train stops, in order to let pass an oncoming one under heavy noise a few minutes later. Everyone awake, but the eyes remain closed convulsively. Until, in the morning, doors and eyes open again and everyone’s ambling semi-somnolently to the next prison called daily life.

But where do I go? To the station where I once abandoned my tiredness.